FGCU-Tagung in Göttingen 2026

Unter dem Motto “Schule trifft Forschung” fand vom 23. bis 25. September 2026 die 42. Fortbildungs- und Vortragstagung der Fachgruppe Chemieunterricht (FGCU) in Göttingen statt.

Auch die Arbeitsgruppe Chemiedidaktik Rostock war mit mehreren Beiträgen vertreten.

Im Rahmen eines Experimentalvortrags von Tom Gabriel und Prof. Dr. Dominique Rosenberg wurden innovative Gel- und Festelektrolyte für Batterien aufgegriffen und aktuelle Entwicklungen aus der Batterieforschung in Form von Modellversuchen für den Chemieunterricht aufgezeigt. Damit wurde ganz im Sinne des Tagungsmottos gezeigt, wie sich aktuelle Forschung für schulische Lernprozesse experimentell zugänglich machen lässt.

Einen besonders praxisnahen Einblick bot der Workshop von Prof. Dr. Dominique Rosenberg und Tom Gabriel. Im Mittelpunkt standen Alltagsprodukte und leicht zugängliche Materialien, die im Chemieunterricht zur experimentellen Darstellung innovativer Batteriekonzepte eingesetzt werden können. Der Workshop war vollständig ausgebucht und stieß bei den Teilnehmenden auf sehr positive Resonanz. Katharina Keilpflug war als Repräsentantin des GDCh-Lehrkräftefortbildungszentrums Rostock ebenfalls vor Ort und unterstützte den Workshop tatkräftig. Darüber hinaus nutzte sie die Tagung, um neue Kooperationen zu knüpfen, und betreute den Stand des GDCh-Lehrkräftefortbildungszentrums, der den Austausch mit Lehrkräften und weiteren Akteur:innen der Chemieunterrichtsfortbildung ermöglichte.

Auch Henriette Pohle präsentierte aktuelle Ergebnisse ihrer Forschung zur Erprobung und Evaluation einer Unterrichtskonzeption zur Nachhaltigkeitsbewertung biobasierter Kunststoffe und zeigte damit, wie aktuelle Nachhaltigkeitsfragen gewinnbringend in den Chemieunterricht integriert werden können.

Ein besonderes Highlight für die Arbeitsgruppe war schließlich die Auszeichnung von Jennifer Just mit einem Posterpreis. Ihr Beitrag wurde aus insgesamt 66 eingereichten Postern ausgewählt und mit einem der drei vergebenen Posterpreise ausgezeichnet. Die Auswahl unter der großen Zahl qualitativ hochwertiger Beiträge unterstreicht die hohe wissenschaftliche Qualität und Relevanz ihrer Arbeit und stellt eine besondere Anerkennung für die Forschungsleistung unseres wissenschaftlichen Nachwuchses dar.

Die FGCU 2026 bot damit erneut eine hervorragende Gelegenheit, aktuelle chemiedidaktische Forschung mit schulischer Praxis zu verbinden, neue Impulse mitzunehmen, bestehende Kooperationen zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen sowie sich mit Kolleginnen und Kollegen aus Schule und Hochschule auszutauschen.


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