Der diesjährige Girls'Day am 23.04.2026 war ein rundum gelungener Tag. Gemeinsam mit der Universität Rostock und der Agentur für Arbeit Rostock wurde Schülerinnen die Welt der Wissenschaft nähergebracht, um frühzeitig ihr Interesse für Studiengänge und Berufe in diesem Bereich zu wecken.
Die Auftaktveranstaltung fand im Hauptgebäude der Universität Rostock statt und startete mit einer eindrucksvollen Begrüßung durch die Rektorin Elizabeth Prommer. Sie berichtete sehr persönlich von ihrem Weg zur Rektorin und machte dabei deutlich, wie besonders ihre Position ist: Nach 908 Rektoren in der Geschichte der Universität ist sie die erste Frau in diesem Amt. Ein Moment, der viele der Mädchen beeindruckt hat.
Im Anschluss wurde es interaktiv. In einer vorbereiteten Podiumsdiskussion gaben Professorinnen aus verschiedenen Fachbereichen, wie bspw. Prof. Dominique Rosenberg vom Institut für Chemie, persönliche Einblicke in ihre beruflichen Werdegänge, teilten Erfahrungen aus ihrem Alltag in Forschung und Lehre und sprachen über ihre Motivation, Wissenschaftlerin zu sein. Die Teilnehmerinnen stellten zahlreiche und interessierte Fragen zu Karrierewegen, Herausforderungen, Abiturnoten und sogar zu ganz persönlichen Themen wie Lieblingsgerichten. Letzteres sorgte nicht nur für einige Lacher, sondern zeigte auch, wie offen und interessiert die Mädchen ins Gespräch gingen.
Im Anschluss ging es für einige Schülerinnen an das Institut für Chemie. Dort erwartete sie unter dem Motto “Chemie erleben – Forschen an der Universität” ein praxisnahes Programm im Labor. Dabei lernten sie das Schülerlabor “Chem4You” sowie aktuelle Forschungsprojekte der Chemiedidaktik kennen und bekamen einen Einblick in das (natur-)wissenschaftliche Arbeiten an der Universität. Hier konnten die Teilnehmerinnen selbst aktiv werden, experimentieren und einen direkten Einblick in den Laboralltag gewinnen. Für viele war das ein echtes Highlight des Tages.
Das Feedback spricht für sich. Neben durchweg positiven Rückmeldungen blieb vor allem ein Satz hängen, der mehrfach zu hören war: „Chemie ist ja eigentlich ganz cool.“
Ein schöner Erfolg – und vielleicht für einige der erste Schritt in Richtung Naturwissenschaften.

